FDP fordert: Schaffung von Lademöglichkeiten an den stätischen Friedhöfen

Schild Ladesäule

FDP fordert: Schaffung von Lademöglichkeiten an den stätischen Friedhöfen

Am 14.02.2023 hat das EU Parlament beschlossen ab 2035 Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor nicht mehr zuzulassen. Mit diesem Beschluss wird die Elektromobilität weiter in den Focus gestellt. Dies bedeutet aber auch, dass spätestens 2035 die Lade-Infrastruktur auch vorhabenden sein muss. Aktuell ist die Möglichkeit, sein Fahrzeug an öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Lüneburg aufzuladen noch extrem ausbaufähig. Wir Freien Demokraten wollen den flächendeckenden Ausbau von Schnellladesäulen und interoperablen Bezahlstrukturen für die E-Mobilität. Dafür wollen wir einen diskriminierungsfreien Zugang der Ladestromanbieter zu den Ladesäulen gegen Gebühr sowie transparente Preis- und Abrechnungssysteme zugunsten der Kundinnen und Kunden durchsetzen.

Im Jahr 2020 wurde von der Stadtverwaltung das Konzept Ladesäuleninfrastruktur im Gebiet der Hansestadt Lüneburg vorgestellt und auch beschlossen.

Mit Blick auf die aktuelle Situation schätzt FDP Ratsherr Cornelius Grimm dies wie folgt ein: „Aktuell habe ich nicht den Eindruck, dass dieses Konzept außerhalb der Innenstadt umgesetzt wird. Deshalb wollen wir wissen, wie der aktuelle Stand ist.“ Wie wir der Berichterstattung der Landeszeitung entnehmen konnten gibt es rund um den Innenstadtbereich aktuell 12 Ladepunkte mit 11 KW und 2(!) mit 75 kW sowie weitere in den Parkhäusern am Rathaus und am Kino. „An nahezu allen Tagen sind diese meistens belegt und eine tägliche Versorgung ohne eigene Ladestation zu Hause ist nicht möglich. Das verunsichert die BürgerInnen beim Umstieg auf die Elektromobilität sehr und steht der zügigen Transformation im Weg“, stellt FDP Ratsherr Eike Freitag fest. Dies führt dazu, dass es einen erhöhten Suchverkehr gibt, welcher auch die Anwohner stört, sei er noch so CO2 neutral.

„In Ortschaften wie Häcklingen, Oedeme oder Ochtmissen gibt es keine öffentliche Ladeinfrastruktur.“, merkt Fraktionsvorsitzender Frank Soldan an.

Wir sind der Überzeugung, dass wir nun den Ausbau voran bringen müssen und die Verlängerung der Ladezeiten auf drei Stunden (wie sie die Grünen fordern) ohne die gleichzeitige Errichtung zusätzlicher öffentlich zugänglicher Ladesäulen der Förderung der E-Mobilität einen Bärendienst erweist. „Mehr Lademöglichkeiten anstatt längere Nutzung an wenigen“, muss laut Cornelius Grimm die Devise lauten. Die Infrastruktur muss auch in den umliegenden Ortsteilen unser schönen Hansestadt Lüneburg geschaffen werden. Aus diesem Grund hat die Stadtratsfraktion der FDP zur nächsten Ratssitzung den Antrag gestellt an den städtischen Friedhöfen jeweils mindestens zwei Ladepunkte zu schaffen. Ratsherr Grimm begründet das wie folgt: „Die Friedhöfe sind Anlaufpunkte für viele Bürger und Bürgerinnen der Hansestadt Lüneburg. Gerade auch vor dem Hintergrund einer lebendigen Erinnerungs- und Friedhofkultur, welche gefördert welchen soll, und dass die Friedhöfe oft zentral in den Stadtteilen erreichbar sind und dem Mangel an Ladeinfrastruktur ergeben sich hier Synergie Effekte welche dringend genutzt werden sollten. Dies sollte so schnell wie möglich realisiert werden“