Wer gestaltet, darf auch fordern – ein Rückblick auf unsere liberale Handschrift in Lüneburg

FDP Ratsfraktion  Cornelius Grimm Frank Soldan Eike Freitag
Die FDP Ratsfraktion — Cornelius Grimm, Frank Soldan und Eike Freitag 

Die FDP-Fraktion im Rat der Hansestadt Lüneburg nimmt Bezug auf den Kommentar „Folge: Wir fordern, also sind wir“ auf lueneburgaktuell.de. Der Beitrag stellt kommunalpolitisches Engagement pointiert infrage – aus Sicht der FDP ein willkommener Anlass für einen sachlichen Rückblick auf die geleistete Arbeit.

Frank Soldan: „Wir machen Politik für die Menschen – nicht für die Schlagzeile“

Wir haben den Kommentar mit einem Lächeln gelesen“, sagt Frank Soldan, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Stadtrat. „Aber wenn man schon fragt, was Anträge bringen, dann sollte man auch die Antworten zulassen. Denn viele konkrete Verbesserungen in dieser Stadt tragen liberale Handschrift.

Cornelius Grimm: „Wer Verantwortung übernimmt, muss auch gestalten dürfen“

Wir haben in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass wir Anträge nicht aus Prinzip stellen – sondern, weil wir etwas bewegen wollen. Manche Ideen brauchen Zeit, andere haben sofort Wirkung gezeigt. Und wir arbeiten daran, dass beides zusammenkommt: Substanz und Fortschritt“, so Cornelius Grimm, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Eine Auswahl unserer Arbeit – ganz ohne Schlagzeile, aber mit Wirkung
  • Spielplatz in Wilschenbruch – geht auf FDP-Antrag zurück
  • Gründächer für alle neuen Bushaltestellen – als pragmatischer Beitrag zur Klimaanpassung
  • Mehr Mittel für den Straßenerhalt, statt Symbolprojekte
  • Zusätzliche Mittel für die Ratsbücherei (2022) – kulturelle Teilhabe stärken
  • WLAN in der Innenstadt – auf FDP-Initiative jetzt auf dem Weg
  • Ladeinfrastruktur & Wärmeplanung – durch konkrete Vorschläge mitgedacht
  • Kritik am Fahrradstreifen Gartenstraße – Realitätscheck statt Ideologie
  • Haushaltsdisziplin eingefordert – z.B. durch Verschiebung von Marienplatz- und Radwegbrücken-Projekten
  • Klares Nein zur Verpackungssteuer – Schutz der Betriebe statt Symbolpolitik
  • Investitionen in die Straßeninfrastruktur Lüneburgs – beharrliche Nachfrage führt zu Veränderungen
  • FDP-Antrag ermöglicht Ansiedlung des MOIN-Betriebshofs in der Gebrüder-Heyn-Straße – ein echter Standortvorteil für Lüneburg
  • Eigentum statt Miete auch für die Stadtverwaltung – damit die Kosten langfristig sinken

 

Frank Soldan: „Nicht jeder Antrag wird beschlossen – aber viele setzen Impulse“

In den Haushaltsberatungen haben wir jedes Jahr verantwortungsvoll abgewogen: Was ist finanzierbar, was bringt Nutzen, was sollte verschoben werden? Ob Feuerwehr, Bildung, Infrastruktur oder Sozialberatung – wir haben klare Prioritäten gesetzt. Mal mit Mehrheit, mal in der Minderheit – aber immer mit Haltung“, betont Soldan.

Cornelius Grimm: „FDP als Möglichmacher – nicht als Verwalter des Status quo

Der neue Betriebshof der MOIN ist ein gutes Beispiel: Wir haben den Antrag gestellt die Brachfläche zu Gewerblich zu nutzen und auf Probleme hingewiesen und letztlich mit unserem Antrag dafür gesorgt, dass das Projekt in Lüneburg stattfindet. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konkreter Ratsarbeit“, so Grimm.

Abschließend: Wertschätzung für Debatte – und Einladung zum Dialog

Die FDP-Fraktion bedankt sich ausdrücklich bei lueneburgaktuell.de für die kritische Begleitung. „Wenn durch so einen Artikel Interesse an der Arbeit der Ratsfraktionen geweckt wird, ist das gut für die Demokratie“, so Grimm. „Und wer fragt, was unsere Anträge bringen – bekommt von uns gerne die Antwort: Wirkung.“